Freitag, 20. August 2010

Tag 3 Old York




Ja, langsam kennt man sich aus. Das macht Spaß, gerade in so einer Stadt, die anfangs nicht zu bezwingen scheint. Nur zum vorbeihuschen, denkt man da, nur kurz, dann lassen wir die mal lieber alleine ihr Zeug machen.
Zum Glück sind wir heute in ein paar Ecken gekommen, die anders sind als die Megacity New York...
Erstmal The Museum of Modern Art, Alter. Für so einen jungen Spunt wie Schmiddi oder mich ist jüngere Kunst natürlich etwas feines, entsprechend fein fühlten wir uns zwischen den gerahmten Farbansammlungen.
Matisse, Kandinsky, Picasso, van Gogh und andere Styler betreuten unsere Augen warm und wohlig und interessante Fotos waren auch an der Wand, wirklich sehr cool.

Dann über Greenwitch Village, Soho, Little Italy und Chinatown zur Manhattan Bridge, um dann des Abends über die Brooklyn Bridge gehen zu können und zwar in Richtung Leuchtstadt Manhattan. Meine Fresse.

Greenwitch und die anderen Viertel sind die Ecken, die ich meinte, die befreienden Ecken, weil die Häusergroße auf normalem Niveau ist und dadurch die Atmosphere viel wohliger. Ein bisschen wie die Neustadt in Dresden, nur in England und eben mit Amerikanern bestückt. Oder so. Little Italy und Chinatown sind natürlich geil, weil das seltsame Leben der Immigrants hier sehr deutlich zu beäugen ist. Es sieht nicht aus wie in Italien oder China, es schmeckt nicht so wie in Italien oder China und die Leute sind nicht wie in Italien oder China. Es sind irgendwie halt Italiener und Chinesen in Amerika, dessen Kultur, wenn man das so nennen darf, man sich nicht entziehen kann. So kommt mir das vor.
Sprach der große Ethnologe.



Der Blick von der Brooklyn Bridge würde mich verfluchen, würde ich versuchen ihn zu bescheiben, man könne ihn nicht beschreiben, sprach er und bestand auf ein multimediales Zeugnis seiner selbst auf diesem Blog.



Wir zwei sind in letzter Zeit recht viel gelaufen, Füße haben wir nicht mehr, nennen wir sie Laufersatz, daher müssen wir ab und zu ein Päuschen machen, zum Beispiel am Union Square.



Man kann sich New York zu seiner Stadt machen, es gibt jedenfalls viel Gelegenheit dazu und noch mehr Möglichkeiten. Leben könnte ich hier nicht, aber vielleicht wiederkommen?

Morgen um 17 Uhr fährt unser Bus in den Süden, wo uns feinste 37° im Schatten erwarten. Oh man, die Welt ist verrückt. Den Spruch kann Schmiddi nicht mehr hören, den sage ich öfter als mein Herz schlägt, wenn ich an meine Liebste denke. Aber was soll ich machen, die Welt ist verrückt. Und das ist gut so.

3 Kommentare:

  1. die band is ja ma geil! Jetzt ist mein Neid an der Spitze angekommen!Wünsche euch ne gute weiterfahrt. Wann seid ihr in San Francisco, ne freundin von mir würde euch treffen.

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  2. von PAPa! :
    Na, ihr verrückten typen. schön, dass ihr euch in diese verrückte stadt traut. aber denkt dran, eßt nicht zu viele sandwichs von anderen leuten, die auf dem clo rumleigen. das ist ungesund. soll ich meine auch leigenlassen? bringt mir auch bitte keine bilder aus den museen mit. wir haben künstler(innen) in der Familie. zieth euch aber die ganzen angedrehten eindrücke richtig rein. die band auf der straße ist ja auch ein kooler zocker gewesen. ich bin gespannt, ob euch die stadt am ende noch den kopf verdreht und ihr dann in der wüste keinen nagel mehr auf den kopf trefft. gruß paps, jonas und onkel leo, herr schmidt

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