Dienstag, 24. August 2010

Tag 7 Haus halt

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mir für dieses Haus und das dazugehörige Renovierungsunterfangen den Arsch aufgerissen. Es gibt sogar Beweise.




Wie's kam? Ich blieb bei Malerarbeiten an einem stumpfen Haken hängen, bzw, ratschte mein Hinterteil an einem solchen herunter. Ein gar lustig Schauspiel war das. Für unbeteiligte jedenfalls.

Doch zurück zur Hauptsache meines Daseins in Las Cruces, New Mexico in den nächsten Tagen: Das Haus ist fantastisch. Es gibt ein paar wunderschöne Orte auf der Erde, ich übertreibe nicht wenn ich sage, das Haus... könnte einer werden.  Holz, große Glasfenster und ein schönes Gelände drumherum, Kakteen, Wüstenhügel, 2 alte Schrottkarren im Gelände, viel Platz, weiterhin viel Rattenkacke aber der Mensch gewöhnt sich an alles. Das macht Spaß hier zu sein und zu werkeln, dieser Ort hier hat Talent, es muss nur gefördert werden. Und dafür nehmen wir auch zentimeterdicke Kratzer am Po in Kauf.

What we did today: Schlafzimmer sowie begehbarer Kleiderschrank und Vorzimmer wurden aussortiert, bereinigt, gemalert und entteppicht.

Im Grunde kann sich das kein Mensch vorstellen, was das hier ist und wie das hier aussieht bzw. aussah. Ein wunderschönes Haus aber irgendwie sehr strange und vernachlässigt bis zu gewissen grenzwertigen Graden. Aber ich habe große Lust bekommen an diesem Ort, sagen wir zu wirken und mit zuhelfen ihn so schön zu machen, wie er es verdient hat. Schmidt meinte nach dem Cornflakesfrühstück: "Du Jonas, wolln wir nicht hier bleiben? Hier ist es doch viel schöner als in Deutschland..." Ich hörte zwar Schmiddi schon öfter diese Worte sagen, doch immer kamen sie von Herzen und ich konnte dem Ursprung dieser Gedanken immer zustimmen.Eine Idylle, nennen wir es so.

Man stelle sich vor, ich hätte jetzt ein Video zu posten, welches unseren Arbeitsverlauf dokumentieren würde. Da würde ja immer nur Schmiddi zu sehen sein, der arbeitet, weil ich ja die Kameraarbeit leisten müsste, dich ja nun mal keine so große Öffentlichkeit hat wie die handwerklich-protagonistische. Und sowieso und überhaupt habe ich leider aus Zeitgründen keine Gelegenheit gefunden, irgendwas des Tages zu dokumentieren außer meinen Po und den Beginn meines Tages, den Sonnenaufgang von meinem Balkone aus. Er soll einen anstrengenden und schönen Tag zu Ende geleiten...


1 Kommentar:

  1. naja, sahc mer mal so. genug Zeit um komplizierte Wortgefüge aneinanderzureihen haste ja glücklicherweise noch. Grüßä!

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