Donnerstag, 19. August 2010

Tag 2 New York


Es gibt Dinge, die sind heftig. Nach diesem Tag hier musste ich meine Weltanschauung dahingehend verändern, dass ich nun weiß, das es Dinge gibt, die noch heftiger sind, diese Stadt zum Beispiel. Wenn man hier so durch die Straßen, und davon gibt es viele, läuft, denkt man, es ist Ausnahmezustand. Ich hab mich an Papa erinnert gefühlt, der manchmal sagt, hier ist doch was in der Luft, wenn Menschenmassen zu einem Konzert strömen oder so. Aber hier kommen die aus dem strömen gar nicht mehr heraus, die sind ja alle verrückt  geworden hier...
Nun ja. Ein Mann repariert eine halbe m&m's am m&m's world store.
Das faszinierende ist, dass der Ausnahmezustand normal ist. Und dann geht man in den Central Park, umgeben von Wollkenkratzern, und wundert sich, warum es so still ist, das ist doch unnormal.
See und Häuser

Schmidt und Lehondi im Central Park



Wir haben eine große Tour zum und im Park gemacht, der wirklich kurios gelegen aber verdammt nötig ist, um aus der Einengung zwischen den Stahlbolzen in den sonnenarmen Straßen herauszukommen und das Gefühl zu haben tatsächlich im land of the free zu sein.




Nachts ist die Stadt am Schönsten. Das haben wir ja gerstern schon gesehen, aber heute bei Tageslicht konnten wir un den Vergleich ziehen. Allerdings sind die Leute am Tag heller, die nämlich auch nicht uninteressant sind. Ein Pförtner meinte zu einem Kunden "No money, no honey..." und breitete unschuldig seine Arme aus. Ein kleines Mädchen wird im Kinderwagen herumgeschoben und sieht ungläubig mit offenem Mund nach oben, wo Wolkenkratzer die Wolken kratzen. Schlechtes Wortspiel, denn Wolken scheint es hier nicht zu geben. Eine Heiße Angelegenheit die City, Mään. 30°-Styles und blauer Himmel lassen schwitzen.

Hier stand mal ein Tower des World Trade Centers. 



Jetzt hat man sich an die Atmosphäre hier gewöhnt und das macht alles neue und riesige erträglicher und erreichbarer. Ich freu mich auf morgen, wir gehen ins MoMA und dann ma kuckn...

Grüße nach Hause, dessen Brot bereits vermisst wird.

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